
Und das ist meine Geschichte...
Als meine erste Tochter geboren wurde, war ich als Pädagogin fest davon überzeugt, dass wir die ersten Babyjahre ohne größere emotionale Krisen meistern würden. Rückblickend war das eine echte Fehleinschätzung, denn genau wie vermutlich auch du kam ich immer wieder an meine Grenzen. Die schlaflosen Nächte, die intensive Phase der Matreszenz und der Wandel im gesamten Alltag haben mich zutiefst gefordert.
Was mich jedoch am meisten erschüttert hat, war die gigantische Diskrepanz zwischen der gesellschaftlichen Erwartungshaltung des "selbstständig" schlafenden Babys und der erlebten Realität!
Unsere westliche Kultur ist irgendwie geprägt von einem Narrativ, welches frühzeitige Selbstständigkeit der Kinder und "lineares Funktionieren" des Kinderschlafs (am besten noch nach Tabelle XYZ!) über alles stellt. Sie erwarten von Babys, dass sie isoliert im eigenen Bettchen einschlafen, nach der Uhr trinken und bloß keine vermeintlich schlechten Einschlafgewohnheiten entwickeln. Dieses mechanische Verständnis vom Schlaf unserer Mäuse könnte allerdings von der Evolutionsbiologie und der Natur unserer kleinen Menschenkinder kaum weiter entfernt sein!!!
Menschliche Säuglinge schlafen nun mal nicht nach starren Regeln, Protokollen, Tabellen oder gar komplett unabhängig von einer Bezugsperson. Das ist kein Defizit und vor allem: Kein Hindernis für guten, erholsamen Schlaf!
Genau aus diesem kulturellen Missverständnis heraus wird bei Schlafproblemen häufig an den absolut falschen Hebeln angesetzt. Die Stellschrauben für entspannte Nächte liegen nämlich ganz woanders: im Verständnis zirkadianer Rhythmen, im Wissen über den Schlaftyp und den individuellen Schlafbedarf des eigenen Kindes, in der Kenntnis der natürlichen Schlafentwicklung und -architektur, in einer guten Schlafhygiene, einer stimmigen Umgebung, dem Aufbau von Urvertrauen und einer Einschlafbegleitung, die sich für alle Beteiligten gut und sicher anfühlt.
Im ersten Lebensjahr meiner Tochter kannte ich diese wissenschaftlichen Zusammenhänge selbst noch nicht in dieser Tiefe. Ich stand nachts oft verzweifelt im Schlafzimmer, suchte den Fehler bei mir oder zählte panisch Wachzeiten. Erst mein damaliges intensives Selbststudium der Somnologie, der Entwicklungspsychologie und der Neurobiologie öffnete mir die Augen und gaben mir wertvolle Hinweise darüber, was ich wirklich tun konnte, um den Schlaf meiner Tochter zu verbessern! Und Spoiler: Abstillen war es nicht!
Als ich anfing, alle klassischen Schlafratgeber zu ignorieren und mit der Natur meiner Tochter statt gegen sie zu arbeiten, fiel nicht nur der massive Druck endlich ab, nein! Schon nach wenigen Wochen lichtete sich bei uns ENDLICH der Nebel und der Schlaf wurde so viel besser! Aber nicht dass du mich hier falsch verstehst: Mein kleines perfektes Baby schlief nun nicht plötzlich von heute auf morgen zwölf Stunden am Stück durch! Aber ich wusste nun: Das ist mit 8 Monaten evolutionsbiologisch weder vorgesehen noch das primäre Ziel! Trotzdem wurden die Schlafzyklen spürbar besser verbunden, die Nächte deutlich ruhiger, die Einschlafbegleitung kürzer und unser gesamter Familienalltag einfach viel entspannter.
In dieser Zeit ließen mich zwei Gedanken nicht mehr los...
Erstens entstehen die allermeisten Schlafprobleme schlicht durch Unwissenheit über die natürliche Entwicklung sowie den gesellschaftlichen Druck zur verfrühten Selbstständigkeit beim Schlafen. Und auch Wachzeittabellen, Protokolle, Methoden oder bestimmte Gadgets sind hier nicht die eine Lösung für guten Kinderschlaf. Da müssen wir ganzheitlicher rangehen!
Und zweitens: Wenn selbst ich mich mit pädagogischem Hintergrund derart hilflos gefühlt habe, wie muss es dann erst all den anderen Eltern gehen?
An einem Sommertag im Jahr 2023 traf ich deshalb die Entscheidung, die Ausbildung zur zertifizierten Kinderschlafberaterin zu machen und meine eigene Beratung Schlaf Schön zu gründen. Seitdem ist es meine Herzensmission, dieses westliche Narrativ umzuschreiben, fundiert aufzuklären und Eltern mit Klarheit, Verstand und Empathie zur Seite zu stehen, damit sie selbst zu den besten Expertinnen für den Schlaf ihrer Kinder werden.
Mittlerweile durfte ich über 700 Familien auf diesem Weg begleiten, E-Books schreiben und Online-Kurse entwickeln. Und ich liebe diese Arbeit von ganzem Herzen.
Weil Schlaf und Stillen zudem untrennbar zusammengehören, befinde ich mich aktuell zusätzlich in der Ausbildung zur zertifizierten Stillberaterin, um dich bald auch in diesem Bereich mit fundiertem Fachwissen ganzheitlich unterstützen zu können.❤️🔥
Du bist bei mir richtig, wenn du mit der Natur deines Kindes arbeiten möchtest und Bindungs- und Bedürfnisorientierung für dich an oberster Stelle stehen!
Ich betrachte den Schlaf deines Kindes niemals isoliert, sondern immer ganzheitlich. Bei mir verbinden sich fundierte Pädagogik, moderne Bindungs- und Schlafforschung sowie eure persönliche Familienrealität zu einem stimmigen Ganzen.
Die Grundlage meiner Arbeit sind nicht nur der individuelle Schlafbedarf und Schlaftyp deines Kindes, sondern vor allem eure Bindung zueinander. Sie ist der Nährboden, auf dem eine gesunde, natürliche Schlafentwicklung wachsen kann. Denn die Wissenschaft zeigt deutlich: Eine sichere Bindung ist das Fundament für emotionale Stabilität, Resilienz und erholsamen Schlaf.
Bei mir gibt es keine starren Wachzeittabellen, 10-Steps-Schlafroutinen (,außer, du selbst findest das total schön!), Schubladen oder vorgefertigten Pläne, denn dein Kind ist kein Roboter, sondern ein INDIVIDUUM! Und meine Begleitung von über 700 Familien zeigt eindeutig: Das braucht es auch nicht!
In meiner Begleitung entwickeln wir gemeinsam alltagstaugliche Wege, die das Nervensystem und Temperament deines Kindes respektieren, wissenschaftlich fundiert sind und sich für euch als Familie rundum richtig anfühlen.
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Warum gehe ich einen anderen Weg als viele Kolleg·innen?
Vielleicht hast du sie schon gesehen: Schlaf- & Wachzeittabellen, wohin das Auge reicht. Sie werden oft als die Lösung für Schlafherausforderungen vermarktet und suggerieren Sicherheit, doch die Wahrheit ist: Sie sind nicht evidenzbasiert und besonders diese Tabellen beruhen auf Anekdoten statt auf Forschung...leider oft nur, um starre Produkte besser zu verkaufen. Daher arbeite ich nicht mit diesen Methoden. Mitunter auch, weil folgendes gilt:
Der Schlaf deines Kindes ist so einzigartig wie sein Fingerabdruck! Dein Kind ist kein Durchschnittswert. Es bringt seinen ganz eigenen Schlafbedarf, ein unverwechselbares Temperament und ein individuelles Nervensystem mit. Ein starrer Plan kann dieser Einzigartigkeit niemals gerecht werden. Echte Veränderung gelingt nur, wenn wir ganzheitlich hinschauen. Das bedeutet, wir berücksichtigen alle individuellen Bedingungen deines Kindes – von der sensorischen Verarbeitung und Schlafbedarf bis hin zum aktuellen Entwicklungsstand.
Ein entscheidender Schlüssel ist dabei das Verständnis der natürlichen Schlafentwicklung: Schlaf reift wie das Laufenlernen. Er lässt sich nicht erzwingen, aber wir können die Bedingungen so optimieren, dass er sich gesund entfalten kann.
Du bist bei mir nicht richtig, wenn du dir bestimmte Tabellen, Pläne oder Methoden wünscht, sondern nur, wenn du bereit bist, dich auch Abseits dieser vorgefertigte Wege zu bewegen, denn genau hier finden wir die individuellen Lösungsansätze für eure Schlafherausforderungen!
Ich bin hier, wann immer du mich brauchst! – mit Kopf, Herz & Fachwissen!
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